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		<title>The Bike Race</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 14:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may-britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazine]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Abenteuer beginnen mit einer Frage. Stan Engelbrecht, ein 36-jähriger Südafrikaner mit Afrikaans-Akzent und den eintätowierten Worten „Je Comprends“ (Ich verstehe) auf dem rechten Unterarm, wollte wissen, was es mit der komplizierten Geschichte Südafrikas auf sich hat. Südafrika ist ein Autofahrerland. Anders als in den meisten Ländern sind Fahrräder hier eine absolute Seltenheit. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3297" class="wp-caption aligncenter" style="width: 920px"><a href="http://monoqi.com/de/blog/the-bike-race/stan-bicycle-portraits_stan_nic-4/" rel="attachment wp-att-3297"><img class=" wp-image-3297" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/05/Stan-Bicycle-Portraits_Stan_Nic3.jpg" alt="" width="910" height="463" /></a><p class="wp-caption-text">Stan Engelbrecht and Nic Gobler on their ride across South Africa.</p></div>
<p>Die meisten Abenteuer beginnen mit einer Frage. Stan Engelbrecht, ein 36-jähriger Südafrikaner mit Afrikaans-Akzent und den eintätowierten Worten „Je Comprends“ (<em>Ich verstehe</em>) auf dem rechten Unterarm, wollte wissen, was es mit der komplizierten Geschichte Südafrikas auf sich hat.</p>
<p>Südafrika ist ein Autofahrerland. Anders als in den meisten Ländern sind Fahrräder hier eine absolute Seltenheit. Die Gründe dafür sind in der Apartheidsgeschichte des Landes zu suchen. „Noch vor fünf Jahren bin ich eine ganze Woche lang durch Kapstadt gefahren, ohne auch nur einem einzigen Fahrradfahrer zu begegnen, und wenn ich jetzt doch mal einen sehe,  möchte ich am liebsten rufen ‚Hey du, komm doch mal her!‘“ Als sich Stan und Nic Grobler kennenlernten, wunderten sie sich, warum Fahrräder trotz des schlecht ausgebauten Nahverkehrsnetzes so unbeliebt waren. Sie entschieden sich, alle Fahrradfahrer zu fotografieren und zu interviewen, die ihnen in Zukunft begegnen würden.</p>
<div id="attachment_3298" class="wp-caption aligncenter" style="width: 920px"><a href="http://monoqi.com/de/blog/the-bike-race/stan-kleinbooi_kabinde_2618-3/" rel="attachment wp-att-3298"><img class=" wp-image-3298 " src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/05/Stan-kleinbooi_kabinde_26182.jpg" alt="" width="910" height="607" /></a><p class="wp-caption-text">Kleinbooi Kabinde &quot;I make broomsticks. I am from KwaMhlanga in KwaNdebele and I am from the Ndebele royal family. Now I am in Boksburg, working hard so that my children will have something to eat. I got this bicycle from my former boss, who felt compassion for me and gave it to me.&quot;</p></div>
<p>Aus der Idee wurde Routine. Nachdem sie 40 Interviews gesammelt hatten, starteten Stan und Nic via Kickstarter eine Fundraising-Kampagne. Die Spendenaktion war der Ausgangspunkt für ein Abenteuer, in dessen Verlauf die beiden mehr als 10 000 Kilometer zurücklegten. Resultat dieser Reise ist ein Buchprojekt, das einerseits der Frage nachgeht, warum Fahrräder in Südafrika einen so schweren Stand haben und anderseits eine im Kleinen durchaus existierende Fahrradkultur dokumentiert. Engelbrecht dazu: „Die Weißen fuhren immer Autos und hatten genug Geld, um auch ihren Kindern welche zu kaufen. Mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu müssen, kam für weiße Kinder einer Strafe gleich. Zwar wurden Fahrräder in den späten sechziger Jahren beliebter, aber kein Weißer hätte sich freiwillig auf eins draufgesetzt, weil das etwas war, ‚was nur Schwarze tun‘. Fahrradfahren markierte also eine politische Differenz. Mit dem Ende der Apartheid beanspruchten dann auch schwarze Südafrikaner für sich, was für ihre weißen Landsleute schon immer selbstverständlich gewesen war: der Besitz eines Autos. In den Augen der schwarzen Bevölkerung gilt Fahrradfahren inzwischen als etwas, das nur arme Leute tun. Sie würden eher zu Fuß gehen als mit dem Rad zu fahren.“</p>
<p>Innerhalb von zwei Jahren fotografierten Stan und Nic fast alle Fahrradfahrer, die ihnen vor die Linse kamen. Insgesamt ein Drittel der 500 Porträts wurde verteilt auf drei Bände unter dem Titel <em>Bicycle Portraits</em> veröffentlicht, zusammen mit Kurzinterviews der Porträtierten. „Fahrradfahrer fallen auf, weil es kaum welche gibt. Die Leute starren, zeigen mit dem Finger und lachen. Böse gemeint ist das nicht, die Leute sind einfach nur erstaunt und reagieren auf einen“, sagt Engelbrecht.</p>
<div id="attachment_3299" class="wp-caption aligncenter" style="width: 920px"><a href="http://monoqi.com/de/blog/the-bike-race/stan-asher_tafara_0565-2/" rel="attachment wp-att-3299"><img class=" wp-image-3299  " src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/05/Stan-asher_tafara_05651.jpg" alt="" width="910" height="607" /></a><p class="wp-caption-text">Asher Tafara &quot;I travel with the bike to get herbs and medicines on the mountains. I do healing of the people and sell medicines for a living.&quot;</p></div>
<div id="attachment_3300" class="wp-caption aligncenter" style="width: 920px"><a href="http://monoqi.com/de/blog/the-bike-race/stan-john_jacobs_7886-e1368627739275-2/" rel="attachment wp-att-3300"><img class="size-full wp-image-3300" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/05/Stan-john_jacobs_7886-e13686277392751.jpg" alt="" width="910" height="606" /></a><p class="wp-caption-text">John Jacobs &quot;I&#39;ve been riding for 12 years and I enjoy it. This is my 10th bicycle. Every winter I have to pawn my bicycle at the pawn shop because I don&#39;t have work, then when I get money again I go fetch my bike.&quot;</p></div>
<p>Nach der Veröffentlichung von <em>Bicycle Portaits</em> wurden Stan und Nic eingeladen, in Südafrika an einer Ted-Konferenz teilzunehmen. Einige der Porträtierten, die einander zuvor nie begegnet waren, flogen sie sogar ein. „Da war dieser junge schwarze Fixie-Hipster. Er traf auf eine 83-jährige britische Wahl-Südafrikanerin, die ihr ganzes Leben in Johannesburg verbracht hatte und noch immer jeden Tag mit dem Fahrrad fuhr. Die beiden haben ihre Narben miteinander verglichen! Wenn eine 83-jährige alte Frau und ein 27-jähriger junger Mann auf Augenhöhe miteinander reden können, dann ist das eine großartige Sache.“</p>
<div id="attachment_3301" class="wp-caption aligncenter" style="width: 920px"><a href="http://monoqi.com/de/blog/the-bike-race/stan-vernon_versveld_9122-e1368627800155-2/" rel="attachment wp-att-3301"><img class="size-full wp-image-3301" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/05/Stan-vernon_versveld_9122-e13686278001551.jpg" alt="" width="910" height="606" /></a><p class="wp-caption-text">Vernon Versveld &quot;I ride my bicycle because it is the cheapest way of transport. I would say the bicycle is really my whole life, because wherever I go, I go on this bicycle.&quot;</p></div>
<p>Zwar ist Südafrika nach wie vor die dynamischste Wirtschaftsnation auf dem afrikanischen Kontinent. Aber die Wunden der Vergangenheit sind längst nicht verheilt. Die Tatsache, dass viele Menschen nach wie vor alten Vorurteilen anhängen, bewegt Engelbrecht dazu, weiterzukämpfen.</p>
<p>„Ich kann nur hoffen, dass das Buch irgendetwas bewirkt hat. Als einen Wegbereiter würde ich mich trotzdem nicht sehen. Aber ich bin zuversichtlich. Ich habe gerade mein Haus renoviert, und alle Besorgungen per Fahrrad erledigt. Fahrräder bieten viele Möglichkeiten, und noch dazu sind sie schnell. Außerdem ist Fahrradfahren gut für Körper und Seele – naja, was die Leuten eben so sagen. Mag klingen wie ein Klischee, ist aber so.“</p>
<p><div class="videoContainer"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/11736134" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></div></p>
<p><a href="http://vimeo.com/11736134">Bicycle Portraits &#8211; Stephanie Baker</a> from <a href="http://vimeo.com/bicycleportraits">Bicycle Portraits</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id="shop">START SHOPPING BELOW<span style="font-size: 13px; font-weight: normal;"> </span></h3>
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		<title>Die Kunst des Jetzt</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 09:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may-britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazine]]></category>

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		<description><![CDATA[Leo Zogmayer entwirft Objekte, die zum Nachdenken anregen. Die Arbeiten des bekannten österreichischen Künstlers umspannen verschiedene Formen und Medien und schaffen neuen Kontext für gewohnte Vorstellungen und Begriffe. Das künstlerische SchaffenZogmayers, der in Wien und Krems zuhause ist, ist mannigfaltig. Der an Kunst, Architektur und skulpturalen, textbasierten Arbeiten interessierte Künstler verwendet einen kryptischen Humor, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leo Zogmayer entwirft Objekte, die zum Nachdenken anregen. Die Arbeiten des bekannten österreichischen Künstlers umspannen verschiedene Formen und Medien und schaffen neuen Kontext für gewohnte Vorstellungen und Begriffe. Das künstlerische SchaffenZogmayers, der in Wien und Krems zuhause ist, ist mannigfaltig. Der an Kunst, Architektur und skulpturalen, textbasierten Arbeiten interessierte Künstler verwendet einen kryptischen Humor, um unsere vorgefassten Begriffe hinsichtlich gewohnter Erfahrungen zu erforschen. Seit seinem Abschluss an der Wiener Universität für angewandte Kunst im Jahr 1981 hat der Künstler ein umfassendes Oeuvre geschaffen, das eine Kritik an unserer heutigen Lebensrealität, der Politik, Religion und an der Macht ästhetischer Erfahrungen übt und nachdenklich stimmt.</strong></p>
<p>Zogmayers textbasierte Arbeiten stellen die Basis seiner künstlerischen Arbeit. Seine Strategie besteht darin, Worte und Aphorismen, die selbst ein zentraler Teil unserer Lebenswelt sind, sowohl in der Kunst als auch im Alltag, aus ihrem Kontext zu nehmen und sie in skulpturalen Formen zu unterwandern, um neue Interpretationen anzuregen.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/die-kunst-des-jetzt/feature-6/" rel="attachment wp-att-3267"><img class="aligncenter size-full wp-image-3267" title="feature" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature5.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p>Seine JETZT Uhr ist ein treffendes Beispiel für diesen Ansatz. Im Jahr 2000 schuf Zogmayer eine großeInstallation im Wiener Bezirk Ottakring. Die Textskulptur liegt horizontal auf einem Betonsockel, der auf das Gebäude davor zuläuft und präsentiert das Wort: JETZT. Das Kunstwerk evoziert ein Gefühl von Ruhe und Einkehr, während es nahtlos mit der umgebenden Landschaft verschmilzt und dazu einlädt, einen Moment innezuhalten.</p>
<p><strong>Die Macht des Jetzt</strong></p>
<p>Warum jetzt? Für den Künstler hat das Jetzt in unserem alltäglichen Leben einen schlechten Ruf: „Die Zeit sitzt uns stets im Nacken. Viele von uns haben stets das Gefühl, dass sie uns davon rennt, was zu Stress und Krankheiten führt&#8230;Natürlich ist das alles Nonsens, den wir uns selbst aufladen, schließlich ist die Zeit immer da – ohne Unterbrechung.“</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/die-kunst-des-jetzt/feature2-10/" rel="attachment wp-att-3268"><img class="aligncenter size-full wp-image-3268" title="feature2" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature22.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p>Zu diesem Zweck hat Zogmayer vor circa 10 Jahren die JETZT Armbanduhr geschaffen. Die Uhr ist ein funktionales, künstlerisches Objekt, das sich kaum von einer regulären Armbanduhr unterscheidet: Ein schwarzes Lederarmband hält einen Edelstahlrahmen, während ein interner Mechanismus die normale Funktion eines analogen Zeitmessers erfüllt. Der Unterschied liegt am Ziffernblatt: Statt eines Kreises mit Zahlen, die die Stunde angeben, heißt es auf demweißen Ziffernblatt einfach JETZT – und das in einer Vielzahl von Sprachen. Als Designobjekt erforscht das minimalistische Stück die Idee des Gegenwärtigen in unserem Leben. Entworfen, um zu mehr Achtsamkeit anzuregen ist die Uhr ein Ausdruck des künstlerischen Wunsches, den Träger dazu zu ermutigen, im Jetzt zu leben, frei vom Druck der Vergangenheit und der Zukunft. Der Träger der Uhr wird durch die verbale Intervention im Fluss des Lebens dazu aufgefordert, sein Verständnis von und seinen Umgang mit der Zeit zu überdenken.</p>
<p><strong>Eine neue Wahrnehmung des Alltäglichen</strong></p>
<p>Ein Großteil von Zogmayers Werk untersucht die Schnittstelle zwischen Religion und profanem Leben. Eines der jüngsten Projekte, IfYouCelebrateIt, zeigt das Engagement des Künstlers, die zeitgenössische Erfahrung innerhalb der gewohnten, etablierten architektonischen Konvention der europäischen katholischen Kirche zu erforschen. Während der letzten 15 Jahre arbeitete Zogmayer mit dem Architekten Thomas N. Pauli zusammen, um die Nutzung des Raumes in Kapellen und Kirchen in Österreich und Belgien neu zu gestalten. IfYouCelebrateIt beweist, dass die Kluft zwischen dem Kunsterleben in der heutigen Welt und den traditionellen Praktiken einer organisierten Religion nicht so tief ist, wie gemeinhin angenommen.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/die-kunst-des-jetzt/feature3-8/" rel="attachment wp-att-3269"><img class="aligncenter size-full wp-image-3269" title="feature3" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature31.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p>Das Projekt verdankt seinen Ursprung einem Statement des legendären amerikanischen Musikpioniers John Cage, der sich zu einem Stück von Merce Cunningham aus dem Jahr 1966 folgendermaßen äußerte: „Wenn man es zelebriert, ist es Kunst. Wenn man es nicht tut, ist es keine Kunst.“ Zogmayers Werk öffnet die Tür, um über dieses Zelebrieren nachzudenken und fordert so den Betrachter heraus, seine Routine zu hinterfragen und sich selbst für eine neue Wahrnehmung des Alltäglichen zu öffnen.</p>
<p><em>Text</em>: Tara Dominguez<br />
<em>Übersetzung</em>: Christina Oswald<br />
<em>Bilder</em>: Jetzt Watch</p>
<p>Leo Zogmayers JETZT Uhr ist bei <span style="color: #b8860b;"><a href="https://monoqi.com/de/store/jetzt-watches.html" target="_blank"><span style="color: #b8860b;">MONOQI</span></a></span> noch bis zum 25. März 2013 erhältlich.</p>
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		<title>Ein attraktiver Begleiter</title>
		<link>http://monoqi.com/de/blog/ein-attraktiver-begleiter/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 11:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may-britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Möchte man Berlin kennenlernen, kann man entweder einen ganz normalen Reiseführer zur Hand nehmen und die üblichen Touristenattraktionen abklappern oder aber – und das ist die charmantere Lösung – mit dem von der freien Journalistin Viviane Stappmanns und der Kulturmanagerin Kristina Leipold herausgegebenen „Berlin Design Guide“ die Stadt erforschen: Das Duo zeigt darin nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/ein-attraktiver-begleiter/feature_designguide_4/" rel="attachment wp-att-3176"><img class="aligncenter size-full wp-image-3176" title="feature_designguide_4" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature_designguide_4.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p><strong>Möchte man Berlin kennenlernen, kann man entweder einen ganz normalen Reiseführer zur Hand nehmen und die üblichen Touristenattraktionen abklappern oder aber – und das ist die charmantere Lösung – mit dem von der freien Journalistin Viviane Stappmanns und der Kulturmanagerin Kristina Leipold herausgegebenen „Berlin Design Guide“ die Stadt erforschen: Das Duo zeigt darin nicht nur interessante Orte auf, sondern zeichnet ein zusammenhängendes Portrait der Stadt und deren kreativer Entwicklung</strong>.</p>
<p>Als Viviane 2011 nach 14 Jahren in Australien nach Berlin zog und Kristina aus China, waren die beiden damit konfrontiert, sich im Großstadtdschungel der neuen Heimat zurechtzufinden und der Berlin Design Guide befand sich auf einmal ganz organisch im Recherchestadium. Die Herausforderung, sich der stets im Wandel befindlichen Metropole, die ein großes Potential für die kreative Szene bietet, anzunehmen, wurde zur Motivation für einen Berlinführer der etwas anderen Art.</p>
<p>„Meistens ist es so, dass es am besten klappt, wenn man etwas macht, das einem selbst gefällt“, meint Viviane. Der Design Guide wäre für Leute wie sie und Kristina entstanden, die sich für Stadtentwicklung und kreative Orte interessieren würden – ob Touristen oder Leute, die in Berlin leben, wäre dabei nebensächlich. Um größere Internationalität zu gewährleisten, erschien die Publikation dennoch auf Englisch.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/ein-attraktiver-begleiter/feature_designguide_3/" rel="attachment wp-att-3177"><img class="aligncenter size-full wp-image-3177" title="feature_designguide_3" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature_designguide_3.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p><strong>(Mit) Leib &amp; Seele<br />
</strong><br />
Auf die Frage, warum die beiden das analoge Buch der digitalen App vorgezogen hätten, sind sie sich einig und bekennen lachend: “Wir sind wohl doch etwas altmodisch.” Zudem sei es dezidiert um das Produkt Buch gegangen, um dessen Haptik, ein Objekt, das die Zusammenhänge der Stadt und ihrer einzelnen Orte, die Wechselwirkungen in der kreativen Szene ausgiebig aufzeigen könne. Und es scheint nur folgerichtig, wenn man – wie die beiden – die Stadt als Organismus begreift, diese auch wieder in einen physischen Körper zu verpacken, der Geist und Sinne gleichermaßen anspricht. „Die Publikation passt ja auch ganz gut in die Tasche“, meint Kristina und demonstriert gleich noch, dass das Handbuch mit seinen umfangreichen 264 Seiten wirklich bequem in der Tasche Platz findet.</p>
<p>So überlegt wie die Formfrage angegangen wurde, war – trotz der organischen Entstehung – auch die generelle Entscheidung, einen Design Guide über Berlin herauszubringen. Viviane hatte 2006 zusammen mit einem Freund bereits einen Design Guide über die rege Designszene in Melbourne veröffentlicht. Das erfolgreiche Resultat des „Spaßprojektes“: Der Melbourne Design Guide war innerhalb weniger Wochen ausverkauft und wurde noch einmal aufgelegt, danach folgte Sydney. Schon damals ahnte Viviane, dass das Konzept Potential hätte. „So etwas müsste es für meine Stadt auch geben“ – diesen Satz bekam die ambitionierte Designjournalistin von allen Seiten zu hören.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/ein-attraktiver-begleiter/feature_designguide_2/" rel="attachment wp-att-3175"><img class="aligncenter size-full wp-image-3175" title="feature_designguide_2" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature_designguide_2.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p><strong>Flexibilität als Maxime</strong></p>
<p>Nachdem etliche Gespräche mit allen möglichen Vertretern der kreativen Szene geführt und die größte Herausforderung – Sponsoren zu finden („Es ist ja nicht nur ein Klischee, dass Berlin kein Geld hat“, so Viviane) – bewältigt worden waren, ging es an die grafische Gestaltung. Und auch diese ist geglückt: eine übersichtliche Unterteilung in die Kategorien Architektur, Design, Kunst, Mode, Essen und Trinken sowie Übernachtungsmöglichkeiten – die durch ein farbiges Register gekennzeichnet sind – bietet ästhetische Orientierung.</p>
<p>Neben Themen ist die Publikation zudem in Kieze gegliedert, wartet immer wieder mit kleinen Übersichtskarten auf, in denen ausgesuchte Hotspots sowie Touren, Expertentipps und Einblicke in die Welt ausgesuchter Kreativer verzeichnet sind. Das „Design“ der Stadt, aktuelle Strömungen und urbane Themen verbinden sich mit der Gestaltung des Buches. Genau so, wie es sich Viviane und Kristina vorgestellt haben, um das Konzept des Design Guides zukünftig auch auf weitere Städte anzuwenden, ohne deren Charakter durch eine zu starre Schablone zu beschneiden.</p>
<p>Man merkt sowohl Viviane als auch Kristina die Begeisterung an, mit der sie sich auf ihre Wahlheimat gestürzt haben, die sich durch ihren experimentellen Charakter und das Ausmaß an Freiraum auszeichne. Ihr Design Guide rufe weniger dazu auf, die Stadt nur zu konsumieren, sondern eher, sich mit ihr auseinanderzusetzen, sich auf sie einzulassen und sie zu respektieren. Und mit dem Berlin Design Guide möchten sie diese Faszination teilen, eine Sensibilität schaffen, dass die Stadt gerade abseits der allseits bekannten Touristenattraktionen mit einer Menge Geschichten aufwartet, die es zu entdecken gilt – ganz nebenbei geben sie uns damit einen äußerst attraktiven Begleiter zur Hand.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/ein-attraktiver-begleiter/feature_designguide_slide-1/" rel="attachment wp-att-3178"><img class="aligncenter size-full wp-image-3178" title="feature_designguide_slide 1" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature_designguide_slide-1.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p><em>Text: Christina Oswald<br />
Bilder: Max Zerrahn, The Berlin Design Guide (Layout: Wolfgang, Shlomo &#038; Max), Christina Oswald</em></p>
<p><strong>The Berlin Design Guide ist ab sofort als Teil von MONOQI&#8217;s <a href="https://monoqi.com/de/store/special-project-01.html" target="_blank">Berliner Designpaket</a> erhältlich.</strong></p>
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		<title>Eine runde Sache</title>
		<link>http://monoqi.com/de/blog/eine-runde-sache/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 10:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may-britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interior]]></category>
		<category><![CDATA[Produkt der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Die experimentellen Kreationen der aus Edinburgh stammenden und in London lebenden Designerin Catherine Aitken sind weit von traditionellem Karomuster und Schottenrock entfernt. Die einzige Gemeinsamkeit könnte man vielleicht darin sehen, dass gestandene, rocktragende Männer ebenso ungewöhnliche Erscheinungen sind wie die Werke der 29-jährigen, die in Glasgow, London und Kopenhagen studierte. 2011 machte sie ihren Master [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/eine-runde-sache/pdw_catherineaitken_slide2/" rel="attachment wp-att-3214"><img src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/PDW_catherineaitken_slide2.jpg" alt="" title="PDW_catherineaitken_slide2" width="670" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-3214" /></a></p>
<p>Die experimentellen Kreationen der aus Edinburgh stammenden und in London lebenden Designerin Catherine Aitken sind weit von traditionellem Karomuster und Schottenrock entfernt. Die einzige Gemeinsamkeit könnte man vielleicht darin sehen, dass gestandene, rocktragende Männer ebenso ungewöhnliche Erscheinungen sind wie die Werke der 29-jährigen, die in Glasgow, London und Kopenhagen studierte. 2011 machte sie ihren Master in Textildesign am Royal College of Art. Seither sprengen ihre Entwürfe den Rahmen des rein Textilen und verwandeln sich zunehmend in überraschende Möbel, Stoffe und Raumkonzepte.</p>
<p>Ein zentrales Element von Aitkens Arbeit, deren Ziel es ist, funktionale Dinge zu produzieren, die auf eine Beziehung mit ihrer Umgebung anspielen, bildet die materialbasierte Forschung. Der sehr praktische Umgang mit Form und Mustern bedeutet für die Designerin manchmal auch, schlicht eine Form zu nehmen und sie zu wiederholen, um etwas zu erzeugen, dass mehr als nur die Summe seiner Teile ist.<br />
Dass dadurch überraschende Ergebnisse möglich sind, lässt sich an ihren Hexaform Beistelltischen – bestehend aus einer Metallkonstruktion mit hexagonförmigen Aufsätzen aus aneinander gereihten runden Holzteilen – genauso ablesen wie an Two by Two, quadratischen Bodenplatten, deren schlichtes Dekor zu endlos neuen Mustern kombiniert werden kann.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/eine-runde-sache/pdw_catherineaitken_slide3/" rel="attachment wp-att-3215"><img src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/PDW_catherineaitken_slide3.jpg" alt="" title="PDW_catherineaitken_slide3" width="670" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-3215" /></a></p>
<p>Ihr Projekt Fade überzeugte die Jury des Time To Design Award, durch den experimentellen Ansatz und die Sensibilität für Form, Farbe und Material. Da der Preis dafür gedacht ist, den Realisierungsprozess des eingereichten Prototypen zu fördern, konnte die schottische Designerin ihre Ideen 2012 während eines dreimonatigen Stipendiums in Kopenhagen entwickeln und so ganz nach ihrer Fasson arbeiten. Was anfangs als eine Kollektion von Leuchten angedacht war, wandelte sich in ihrem offenen Prozess schließlich zu einer Hocker-Serie, die durch die Kombination von Holz, pulverbeschichtetem Stahl und zweierlei japanischen Kordeln sowie graduellen Farb- und Materialverläufen überzeugt.</p>
<p>“Ich habe eine Menge Zeit damit verbracht die perfekten Schnüre für mein Projekt auszusuchen“, meint die Designerin im Hinblick auf eine der vielen Gestaltungsentscheidungen für ihre Hocker. Am Ende fiel die Wahl auf zweierlei japanische Baumwollkordeln, die eine weich und matt, die andere schimmernd und fein. Genau aus diesem Kontrast rührt die Faszination der multifunktionalen, stapelbaren Objekte, die Vintage Charme und modernen Minimalismus paaren. Ob als Hocker, als Beistelltisch oder zur Präsentation der Lieblingspflanze – Fade ist in jeder Hinsicht eine runde Sache.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/eine-runde-sache/pdw_catherineaitken_slide1/" rel="attachment wp-att-3216"><img src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/PDW_catherineaitken_slide1.jpg" alt="" title="PDW_catherineaitken_slide1" width="670" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-3216" /></a></p>
<p><em>Text: Christina Oswald<br />
Bilder: Catherine Aitken</em></p>
<p><strong>Der Fade Hocker von Catherine Aitken ist bei <a href="https://monoqi.com/de/store/catherine-aitken-design.html" target="_blank">MONOQI</a> noch bis zum 22.03.2013 erhältlich.</strong></p>
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		<title>Papiertiger</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 11:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may-britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Von allen Dingen, denen das Design im vergangenen Jahrhundert eine Form gegeben hat, waren nur wenige so einschneidend für die Menschheit wie die Entwicklung moderner Waffen. Wenn LeCorbusiers Stuhl im MoMA stellvertretend steht für eine Seite des Designs des 20. Jahrhunderts, attestiert das Bild eines Maschinengewehrs auf einem afghanischen Teppich die dunkle, tödliche Seite der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/paper-tigers/base-1/" rel="attachment wp-att-3243"><img class="aligncenter size-full wp-image-3243" title="base (1)" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/base-1.jpg" alt="" width="940" height="450" /></a></p>
<p><strong>Von allen Dingen, denen das Design im vergangenen Jahrhundert eine Form gegeben hat, waren nur wenige so einschneidend für die Menschheit wie die Entwicklung moderner Waffen. Wenn LeCorbusiers Stuhl im MoMA stellvertretend steht für eine Seite des Designs des 20. Jahrhunderts, attestiert das Bild eines Maschinengewehrs auf einem afghanischen Teppich die dunkle, tödliche Seite der Designgeschichte. Waffen sind effizienter, kompakter und immer einfacher erhältlich geworden. Das konzeptionell arbeitende Designbüro FergusonPostler aus London, das 1:1 Modelle von Waffen aus Papier entwickelt hat, ergründet die Faszination der „Welt als faktischem Raum“ und betrachtet dabei die Beziehung zwischen Designern, ihren Kreationen und den Effekt, den diese auf die Welt haben.</strong></p>
<p>Mikhail Kalashnikov war zu allererst nur ein begabter Techniker, der vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges für die transsibirische Eisenbahn arbeitete. Seine Vorgesetzten wurden durch seine eindringlichen Fragen zur Funktionsweise der dort verwendeten Technik – besonders der Waffen – auf ihn aufmerksam. Kalashnikov begann seinen ersten Entwurf für eine automatische Schusswaffe im Jahr 1941, während er sich von Verletzungen aus einem Einsatz als Panzerfahrer im Verteidigungskrieg der sowjetischen Armee gegen das Dritte Reich erholte. Sein fertiger Prototyp wurde 1947 als reguläre Waffe der nationalen Armee eingeführt. Am Ende dieses Jahrhunderts führte diese Erfindung zu über 100 Millionen unterschiedlichen Modellen des Avtomat Kalashnikov model 1947, auch bekannt unter der Kurzform AK47. Diese Waffe hat in unzähligen Kriegen, Konflikten und Aufständen eine nicht bekannte Anzahl an Todesopfern gefordert.</p>
<p><strong> Design und seine Verwendung</strong></p>
<p>Feuerwaffen zeigen sich als verlässliche Werkzeuge, die mit einfacher Handhabung, Wartung, Herstellung und tödlicher Effektivität punkten kann wie keine Waffen davor. Die Designer Ian Ferguson und Martin Postler bemerkten in ihrem Arbeitsprozess, dass Waffen wie die AK47 “unter Berücksichtigung gängiger Designstandards unglaublich gut designt sind“. Die Faszination, die eine solche Waffe auf Designer ausübt liegt maßgeblich im für Design grundlegenden Bedürfnis, Beziehungen zwischen Objekten, Menschen und Ideen zu erkennen. Nach Ferguson erhalten Dinge durch die Art und Weise wie sie benutzt werden ihre Bedeutung: „Für Designer ist es interessant, dass Waffen nicht ohne die Tatsache, dass es auch jemanden geben muss, der sie bedient, betrachtet werden können. Ein Objekt existiert nicht nur für sich selbst, es steht in einem breiteren Kontext zur Welt und erst durch seinen Gebrauch erhält es eine Bedeutung”.</p>
<p><strong>Objekte als Symbole</strong></p>
<p>Während einer Präsentation auf der Belgrade Design Week im Jahr 2011 skizzierten Ferguson und Postler eine Idee, die schon lange vorher implizit in ihren Objekte enthalten war. Mit dem Statement, dass sich „alles auf seine Materialität reduzieren lässt“ bemerkten die Designer weiterführend, dass der Begriff einer „postindustriellen Welt“ die eigentliche Realität der weiterhin stattfindenden Massenproduktion verschleiert. Statt in den einstigen europäischen Kernländern der industriellen Revolution und den USA findet diese Produktion allerdings heute in Asien statt. Diese Sensibilität für transnationale Verbindungen und Austausch ist es, was die Faszination der beiden Designer mit der „Welt so wie sie ist“ maßgeblich motiviert.</p>
<p><div class="videoContainer"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/44522725" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></div></p>
<p><a href="http://vimeo.com/44522725">Postlerferguson – Weapons of Mass Creation</a> from <a href="http://vimeo.com/gestalten">Gestalten</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Waffen spielen seit ihrer Erschaffung eine zentrale Rolle im internationalen Austausch von Dingen. Die ideologischen Hintergründe solcher Handelsbeziehungen ändern sich dabei immer wieder, abhängig vom jeweiligen sozialen und kulturellen Kontext. Weapons have long played a vital role in this international interchange of objects. Wie das Duo bemerkt sind bereits die Silhouetten von so bekannten Waffen wie der AK47 und der M16 mit symbolischer Bedeutung aufgeladen, ob als Verkörperung der sowjetisch-kommunistischen Bedrohung oder Hoffnung auf Befreiung. Während einer jüngsten Debatte befasste sich das Parlament in Mosambik beispielsweise mit der Frage, ob die AK47 – eine Waffe, die besonders im Befreiungskrieg der 1970er Jahre gegen Portugal Gebrauch fand – weiterhin auf der Flagge des Landes zu sehen sein sollte.</p>
<p><strong>Über die Entstehung von Bedeutung</strong></p>
<p>Dass die Designer sich dieser komplexen Problematiken und der symbolischen Gewalt, die Waffen besitzen, mehr als bewusst sind zeigte eine Ausstellung in der Londoner Craze Gallery. Ferguson und Postler luden acht Designer und Künstler dazu ein, ihre 1:1 Papiermodelle bekannter Waffen nach eigenem Geschmack zu gestalten. Ein paar Künstler dekonstruierten die Modelle komplett und folgten damit dem biblischen Vers, nach dem Schwerter in Pflugscharen verwandelt werden sollen. Der britische Künstler Ben Wilson trug goldenen Glitzer auf eine AK47 auf und spielte so auf den häufigen Gebrauch der Waffe in der Popkultur an, wo sie unter anderem Auftritte als Lampenhalter, Rappername oder Vodkamarke hat.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/paper-tigers/base-2/" rel="attachment wp-att-3244"><img class="aligncenter size-full wp-image-3244" title="base" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/base.jpg" alt="" width="940" height="450" /></a></p>
<p>Die Wahl ihres Materials macht deutlich, dass der Entwurf von Ferguson und Postler eine symbolische Freifläche schafft. Papier unterminiert die implizierte Bedrohung, die in der an reale Waffen angelehnten Form liegt. Genauso stellen diese Objekte auch die perfekte Funktionalität des Designs einer Waffe und ihres eigenen Designs in Frage. Allerdings erfordern ihre Modellbau-Kits einiges an bastlerischer Erfahrung und Geduld bevor sie als fertiges Objekt für eine andere Form von symbolischer Transformation sorgen.</p>
<p>Ob bemalt, als Dekoration die zum Nachdenken anregt oder als Zunder für eine symbolische Verbrennung. Was auch immer mit diesen Papierwaffen passiert, am wichtigsten ist es, dabei immer im Kopf zu haben, dass Papiertiger nur so mächtig sind wie die Symbole, die sie repräsentieren.</p>
<p><em> Text: Benjamin Blackbenz</em><br />
<em> Übersetzung: Isabel Bredenbröker</em><br />
<em> Images: Gestalten</em></p>
<p><strong>PostlerFerguson’s 1:1 Serie verschiedener Modellwaffen aus Papier sind als Produkt des Gestalten Verlags bis zum 22 März im MONOQI <a href="https://monoqi.com/de/store/gestalten-paper-guns-08.html">Shop</a> erhältlich. </strong></p>
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		<title>Jenseits der Linse</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 13:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may-britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkt der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Der visuelle Poet und Meister der modernen Fotografie, Henri Cartier-Bresson, hatte verstanden, dass die Fotografie mehr ist als eine Disziplin,  sondern eine Art mit der Welt jenseits der Linse zu interagieren: „Ein Foto zu machen bedeutet, zu erkennen – gleichzeitig und in Bruchteilen einer Sekunde – sowohl die Sache selbst als auch die exakte Anordnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/jenseits-der-linse/feature-2-photocircle/" rel="attachment wp-att-3191"><img class="aligncenter size-full wp-image-3191" title="Feature (2)-photocircle" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Feature-2-photocircle.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Der visuelle Poet und Meister der modernen Fotografie, Henri Cartier-Bresson, hatte verstanden, dass die Fotografie mehr ist als eine Disziplin,  sondern eine Art mit der Welt jenseits der Linse zu interagieren: „Ein Foto zu machen bedeutet, zu erkennen – gleichzeitig und in Bruchteilen einer Sekunde – sowohl die Sache selbst als auch die exakte Anordnung der visuell wahrgenommenen Formen, die ihr Bedeutung verleihen. Es bedeutet, seinen Kopf, seine Augen und sein Herz auf derselben Achse auszurichten.“</span></p>
<p>Der berühmte Meister des Mediums wusste, dass das Ziel eines Fotografen nicht nur darin besteht, den „entscheidenden Moment“ einzufangen, sondern auch aus der sicheren Position hinter der Kamera mit der sehr realen, sehr greifbaren Welt vor der dem Sucher in Berührung zu kommen.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/jenseits-der-linse/feature2-1-pc/" rel="attachment wp-att-3192"><img class="aligncenter size-full wp-image-3192" title="Feature2 (1)-pc" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Feature2-1-pc.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p>Das in Berlin ansässige Startup Photocircle hat einen Weg gefunden, Cartier-Bressons Vision wahr zu machen. Ein Kollektiv aus Fotoenthusiasten, das die gemeinsame Liebe zur Kamera eint, hat sich zusammen getan, um ein ungewöhnliches Geschäftsmodell zu schaffen, das den Menschen und Landschaften, die von einem Fotografen abgelichtet werden, etwas zurückgibt.</p>
<p>Die Genialität der Vision von Photocircle liegt in seiner Einfachheit: Alles, was ein Fotoliebhaber tun muss, ist, ein hochwertiges Foto auf der Website als Vorschlag hochzuladen, den Verkaufspreis auszuwählen und anzugeben, wieviel davon an eine wohltätige Organisation in der Gegend gespendet werden soll.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/jenseits-der-linse/feature4-graf/" rel="attachment wp-att-3193"><img class="aligncenter  wp-image-3193" title="Feature4-graf" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Feature4-graf.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p>Von Norbert Gräfs eindrucksvollen, hochwertigen Portraits menschenleerer Landschaften in Südafrika bis hin zu Madelaine Grambows Meditation über Vergänglichkeit und Veränderung in Deutschland spannt sich die Vision von Photocircle rund um den ganzen Globus. Ob es Aids-Kranke in Südafrika sind, benachteiligte Schulkinder in Berlin oder die Gesundheitsfürsorge in Kambodscha, jeder Print übersetzt die einzigartige Vision eines Künstlers in eine nachdrückliche Parole, etwas zu verändern.</p>
<p>Und mit dem Klicken von ein paar Kameras wird der weise Rat von Cartier-Bresson zur Wirklichkeit: Der Fotograf wird von einem Dokumentaristen zu einem aktiven Teilnehmer.</p>
<p><em>Text:</em> Lis Owuor<br />
<em>Übersetzung:</em> Christina Oswald<br />
<em>Bilder:</em> Photocircle</p>
<p>Ausgewählte Bilder von Photocircle sind bei MONOQI noch bis zum 15. März 2013 erhältlich. Der Fotograf, Photocircle und MONOQI spenden je 5% des Kaufpreises an eine lokale Wohltätigkeitsorganisation.</p>
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		<title>Der Magier des Designs</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 11:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may-britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Interior]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht ist es manchmal gar nicht so falsch, seinen unbewussten Eingebungen zu folgen. So hatte ein Becher aus Polystyrol, den der 1978 in London geborene Designer Paul Cocksedge in einen Ofen steckte, letztendlich nicht unmaßgeblich Einfluss auf seine Karriere. Das Experiment und die Freiheit, seine spontanen Gedanken in die Gestaltung seiner humorvollen und magischen Objekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/der-magier-des-designs/feature_pc_slide1/" rel="attachment wp-att-3155"><img src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature_pc_slide1.jpg" alt="" title="feature_pc_slide1" width="670" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-3155" /></a></p>
<p><strong>Vielleicht ist es manchmal gar nicht so falsch, seinen unbewussten Eingebungen zu folgen. So hatte ein Becher aus Polystyrol, den der 1978 in London geborene Designer Paul Cocksedge in einen Ofen steckte, letztendlich nicht unmaßgeblich Einfluss auf seine Karriere. Das Experiment und die Freiheit, seine spontanen Gedanken in die Gestaltung seiner humorvollen und magischen Objekte miteinfließen zu lassen, lässt er sich – vielleicht auch deshalb – bis heute nicht nehmen.</strong></p>
<p>Möglicherweise ist genau diese Unvoreingenommenheit auch ein Teil des Geheimnisses, dass die Kreationen des britischen Designes so voller Leichtigkeit daherkommen, ohne dabei Form und Funktion zu vernachlässigen. Dabei steht hinter den Auftragsarbeiten und experimentellen Arbeiten eine fundierte Ausbildung: Nach einem Industriedesign-Studium an der Sheffield Hallam Universität erweiterte Cocksedge sein Wissen durch ein Produktdesign-Studium am Londoner Royal College of Art (RCA) bei Designlegende Ron Arad.</p>
<p><strong>Meister &amp; Schüler</strong></p>
<p>Bereits 2001, noch während seiner Studienzeit, wurden Cocksedges Werke in der Issey Miyake Gallery in Tokio gezeigt. Ein Jahr später schloss er sein Studium ab und war in Ausstellungen in London und Mailand vertreten. Im darauffolgenden Jahr gelang ihm schließlich mit Unterstützung seines Mentors Ron Arad der große Coup, der seine Karriere ins Rollen brachte: Arad stellte seinen Schützling dem bekannten deutschen Lichtdesigner Ingo Maurer vor, der so beeindruckt von den Werken des jungen Designers war, dass er ihm 2003 beinahe die Hälfte seiner Ausstellungsfläche auf der Mailänder Möbelmesse überließ, um ihm eine größere Öffentlichkeit zu verschaffen.</p>
<p>Das Konzept ging auf. Besonders die faszinierende kugelförmige Leuchte aus durch Hitze verformten Polystyrolbechern, die ein wunderbares Licht- und Schattenspiel produziert und auf das intuitive Transformationsprojekt während Cocksedges Studienzeit zurückgeht, fand begeisterte Aufmerksamkeit. Der spielerisch entdeckte Prozess, die magische Verformung und alltägliche Dinge, die neu gedacht werden, stellen bis heute eine Konstante in den Arbeiten des Designers dar.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/der-magier-des-designs/feature_cocksedge_7_slide/" rel="attachment wp-att-3148"><img src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature_cocksedge_7_slide.jpg" alt="" title="feature_cocksedge_7_slide" width="670" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-3148" /></a></p>
<p><strong>Die Magie der Dinge</strong></p>
<p>Mit seinem 2003 zusammen mit Geschäftspartnerin Joana Pinho gegründeten Studio folgten nicht nur weitere Preise, Nominierungen und Ausstellungen, sondern auch die Zusammenarbeit mit renommierten Firmen wie Hèrmes, Mercedes Benz, Swarovski, Sony oder BMW – um nur einige zu nennen. Was sowohl die raumgreifenden Konzepte als auch die funktionalen Produkte des Designers verbindet, ist ihre skulpturale Eigenschaft und die oftmals magische Ausstrahlung, die etwas zutiefst Persönliches wiedergibt und emotional berührt. „Ich war immer schon von magischen Dingen fasziniert“, meint der Designer, der stets auch versucht, etwas Menschliches in seine Arbeit miteinzubringen.</p>
<p>In einer seiner Arbeiten war der Mensch sogar als essenzielles Element Teil des Konzeptes und die Installation wurde durch seinen performativen Einsatz aktiviert: Sobald sich zwei Personen küssten, begann eine Armada aus Glühbirnen über ihnen zu leuchten und ein Euro wurde von einer Bank für einen guten Zweck gespendet.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/der-magier-des-designs/feature_pc_slide/" rel="attachment wp-att-3149"><img src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature_pc_slide.jpg" alt="" title="feature_pc_slide" width="670" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-3149" /></a></p>
<p><strong>Ein Poet der Tat</strong></p>
<p>Dass der Designer nicht nur hell, sondern auch laut kann, beweist das weniger romantische, aber dafür nostalgisch anmutende Objekt „Turn up the Volume“, ein Verstärker für Smartphones, der bestechend simpel ohne Batterie oder Strom funktioniert. Durch Hitzeverformung weist Cocksedge hier einem ikonischen Objekt der Vergangenheit eine neue Bestimmung zu und tranformiert eine 12” Vinyl-Schallplatte in einen Lautsprecher für moderne Smartphones. Auch seine pyramidenförmigen, aber unten abgerundeten, Lesezeichen aus Holz bzw. Marmor drehen gewohnte Verhältnisse um: Statt sich flach zwischen den Seiten zu verstecken ist das Lesezeichen beschwingte Skulptur, die Präsenz zeigt und die Lektüre als stolzes Objekt präsentiert.</p>
<p>So ist jede der Kreationen von Paul Cocksedge für sich genommen ein Gedicht, das nicht gelesen, sondern gesehen oder benutzt werden will. Doch auch in ihrer Summe zeigen die Arbeiten die schrittweise Entwicklung eines Oeuvres, bei dem man sich ein bisschen an Goethes Ballade vom Zauberlehrling erinnert fühlt, der die Dinge verwandelt, so dass sie ein eigenes Leben annehmen – mit dem Unterschied, dass Cocksedge weiß, was er tut und mittlerweile selbst ein Meister ist.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/der-magier-des-designs/feature_cocksedge_3_slide/" rel="attachment wp-att-3150"><img src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature_cocksedge_3_slide.png" alt="" title="feature_cocksedge_3_slide" width="670" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-3150" /></a></p>
<p><em>Text: Christina Oswald</em><br />
<em>Bilder: Paul Cocksedge Studio</em></p>
<p><strong>Die ungewöhnlichen Lesezeichen sowie die Smartphone-Verstärker sind bei <a href="https://monoqi.com/de/store/paul-cocksedge-interior-accessories.html" target="_blank">MONOQI </a>vom 7. März bis zum 14. März 2013 erhältlich.</strong></p>
<p><div class="videoContainer"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29797065?title=0&amp;byline=0&amp;color=57597f" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></div>
<p><a href="http://vimeo.com/29797065">Change the Record by Paul Cocksedge</a> from <a href="http://vimeo.com/dezeen">Dezeen</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Bauhaus Reloaded</title>
		<link>http://monoqi.com/de/blog/bauhaus-reloaded/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 13:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may-britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Walter Gropius 1919 ins Leben gerufen und 1933 unter dem Druck des Nazi-Regimes aufgelöst, fiel die kurze Lebensspanne des Bauhauses mit den turbulenten Jahren der Weimarer Republik zusammen und verkörperte die größten Hoffnungen und Widersprüche dieser Zeit. Viele Design-Errungenschaften der Bewegung standen lediglich als Prototypen in staubigen Museums-Sammlungen herum, denn es erwies sich als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/bauhaus-reloaded/feature-4/" rel="attachment wp-att-3123"><img class="aligncenter size-full wp-image-3123" title="feature" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature1.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a>Von Walter Gropius 1919 ins Leben gerufen und 1933 unter dem Druck des Nazi-Regimes aufgelöst, fiel die kurze Lebensspanne des Bauhauses mit den turbulenten Jahren der Weimarer Republik zusammen und verkörperte die größten Hoffnungen und Widersprüche dieser Zeit. Viele Design-Errungenschaften der Bewegung standen lediglich als Prototypen in staubigen Museums-Sammlungen herum, denn es erwies sich als unmöglich sie einer breiten Öffentlichkeit durch Massenfertigung verfügbar zu machen. Das deutsche Label TECNOLUMEN setzt seit einigen Jahrzehnten mit originalgetreuen Reproduktionen klassischer Bauhausleuchten das faszinierende Kapitel der deutschen Designgeschichte zu Beginn der 20. Jahrhunderts fort.</p>
<p>Im Jahr 1980 in Bremen von Walter Schnepel – selbst ein anerkannter Designer – gegründet, beschränkte sich TECNOLUMENs Raison d´être anfänglich auf hochwertige, lizensierte Reproduktionen der WA 24, einer geometrisch harmonischen Lampe, 1924 entworfen von Wilhelm Wagenfeld. Sie stand synonym für die Bauhaus-Bewegung, da sie allgemein einfach nur als „Bauhaus Lampe“ bekannt war. Die Reproduktion, die nach originalen Entwürfen aus Katalogen der Bauhaus-Ära gefertigt wurde, fand ein begeistertes Echo und bald schon weitete das Unternehmen seine Kollektion aus und integrierte ein breiteres Sortiment an originalen Bauhaus Produkten und Entwürfen von oft anonymen, in ganz Europa verstreuten Kollegen der Bewegung.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/bauhaus-reloaded/feature3-7/" rel="attachment wp-att-3124"><img class="aligncenter size-full wp-image-3124" title="feature3" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature3.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p>Die aktuelle Kollektion, die mit einem scharfen Auge für die ihr zugrunde liegenden Konstruktionsprinzipien kuratiert wurde und weniger auf bestimmte Designer fokussiert ist, spannt den Bogen von der Bauhaus Zeit in Weimar, über Dessau bis zuletzt in Berlin unter der jeweiligen Leitung von Walter Gropius, Hannes Meyers und schließlich Mies van der Rohe. Sie stellt dabei Trends und Entwicklungen auf eine Art und Weise heraus, die eng mit der Betonung von kollaborativer Arbeit und Autorenschaft der Schule selbst konform gehen. Dieser Ansatz erlaubt der Geschichte des Objekts, für sich selbst zu sprechen, während die Betonung auf dem liegt, was für die Bewegung immer von Bedeutung war: auf intuitiver, moderner Funktionalität.</p>
<p>Wie Walter Gropius in seinem Bauhaus-Manifest <em>Grundsätze der Bauhausproduktion</em> von 1925 feststellte, war das Ziel der Schule, radikal reduzierte Modelle von Objekten zu produzieren, die später für die breite Bevölkerung in Massenfertigung hergestellt werden könnten. Es stellte sich heraus, dass die Lücke, die zwischen der in den Werkstätten der Schule präzise ausgeführten Handarbeit und einer standardisierten Produktion, welche die Bedürfnisse der Leute befriedigen konnte, schwer zu schließen war. In einer Zeit, in welcher der wöchentliche Durchschnittslohn einer Arbeiterfamilie kaum mehr als 65 Mark betrug, blieben die Produkte des Bauhaus verboten teuer und wurden für Beträge zwischen circa 60 und 180 Mark verkauft. Wie Otto Rittweger, ein mit dem Bauhaus verbundener Künstler, 1926 beobachtete, ist es „schwieriger denn je für die große Mehrheit der Leute, die gerne ein Bauhaus Objekt besitzen würden, es sich tatsächlich zu leisten“.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/bauhaus-reloaded/feature2-9/" rel="attachment wp-att-3125"><img class="aligncenter size-full wp-image-3125" title="feature2" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature21.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p>Besonders die Lampen, die aufwendig von Hand in den Metallwerkstätten der Schule unter Leitung des talentierten László Moholy-Nagy und seinem Schützling und Nachfolgerin Marianne Brandt zusammengebaut wurden, und oft als einige der berühmtesten Produkte aus dem Bauhaus gelten, waren schwer industriell herzustellen. Wie Wagenfeld später bei der WA 24 bemerkte, fanden die Manufakturen es schwierig, die Bauhaus Modelle in standardisierte Produkte für einen breiten Markt zu übersetzen und dabei die originalen Standards zu bewahren. Wie andere Bauhaus Objekte der Ära sah Wagenfelds Lampe so aus, als ob sie „kostengünstig durch maschinelle Techniken produziert werden könnte“, war „tatsächlich aber ein extrem teures handwerkliches Design“.</p>
<p>Das Paradox dieser temporären Sackgasse bestand darin, dass diese Objekte, die ausdrücklich für ihren Nutzwert im Heim entworfen worden waren, schließlich in Museen und Privatsammlungen landeten und sich von dem Zweck, zu dem sie vom Designer hoffnungsvoll gedacht waren, immer weiter entfernten.</p>
<p>Der große kulturelle Wert des Projektes von TECNOLUMEN liegt genau in dieser Fähigkeit, einen Weg aus dieser Sackgasse anzubieten, indem die Firma authentische Bauhaus Produkte zu bezahlbaren Preisen vertreibt und diese außergewöhnlichen ikonischen Objekte dahin zurückbringt, wo sie eigentlich immer hingehörten: in unser Zuhause. Die Kollektion des in Bremen ansässigen Unternehmens besteht aus solch berühmten Klassikern wie der Hängelampe HMB 25/500 von Marianne Brandt und Hans Przyembel ebenso wie aus weniger bekannten, anonym entworfenen Lampen, deren Konstruktion Schlüsselelemente des Bauhauses zugrunde liegen. Damit macht sie es möglich, das Erbe des Bauhauses genauer unter die Lupe zu nehmen und daran zu partizipieren. Das wiederum ist nur konsequent innerhalb der leitenden Werte einer außergewöhnlichen Bewegung des 20. Jahrhunderts, die zutiefst an die Macht eines Designs glaubte, das bei der Optimierung unseres Alltagslebens eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p><strong>Drei ikonische Lampen aus der Bauhaus-Ära sind im <a href="https://monoqi.com/de/store/formost-luxe-lamps-02.html" target="_blank">MONOQI Shop</a> noch bis zum 11. März 2013 erhältlich.</strong></p>
<p><em>Text: Benjamin Blackbenz</em><br />
<em> Übersetzung: Christina Oswald</em><br />
<em> Bilder: TECNOLUMEN</em></p>
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		<title>Kernforschung zwischen Wissenschaft und Design</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 17:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may-britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkt der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[In den USA der 50er Jahre prägte der Einfluss des Space Age mit seinen weltraumbesessenen Forschern nahezu jedes Produkt der Kulturindustrie. Architekten verliehen ihren Entwürfen neuartige, futuristische Züge. Produktdesigner schufen Fernseher in merkwürdigen Satellitenformen. Autos wurden visionär schon mit Flügeln als Grundausstattung für die Zukunft imaginiert. In allen Winkeln der Great Nation mischten sich Einflüsse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/kernforschung-zwischen-wissenschaft-und-design/feature-3/" rel="attachment wp-att-3093"><img class="aligncenter size-full wp-image-3093" title="feature" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p>In den USA der 50er Jahre prägte der Einfluss des Space Age mit seinen weltraumbesessenen Forschern nahezu jedes Produkt der Kulturindustrie. Architekten verliehen ihren Entwürfen neuartige, futuristische Züge. Produktdesigner schufen Fernseher in merkwürdigen Satellitenformen. Autos wurden visionär schon mit Flügeln als Grundausstattung für die Zukunft imaginiert. In allen Winkeln der Great Nation mischten sich Einflüsse aus der Wissenschaft in Design-Hoheitsbereiche und schufen so einen Ort, an dem beide Sphären sich gegenseitig befragen und hinterfragen konnten.</p>
<p>Dort, wo Wissenschaft und Design zusammentreffen befindet sich das kreative Ethos des niederländischen Designers David Derksen. Mit seiner Vorliebe für ganz erfinderische Interventionen ist Derksen ohne Zweifel ein du jour auf der Menükarte der Designwelt. Die Palette seiner Schöpfungen reicht von genreübergreifenden Heimaccessoires, die inspiriert sind von natürlichen Prozessen, bis hin zu Alltags-Basics, welche wissenschaftliche Genauigkeit mit der poetischen Formensprache innovativen Designs verknüpfen.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/kernforschung-zwischen-wissenschaft-und-design/feature2-8/" rel="attachment wp-att-3094"><img class="aligncenter size-full wp-image-3094" title="feature2" src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/03/feature2.jpg" alt="" width="670" height="430" /></a></p>
<p>Im Rücken hat er eine lange Lobesliste, die Derksen garantiert nicht in Erklärungsnot geraten lässt. Als Absolvent der Design Academy Eindhoven, der ersten Adresse für Design in den Niederlanden, hat sich Derksen mit Lichtgeschwindigkeit an die Spitze nahezu aller einschlägigen “To watch” Listen katapultiert: Wallpaper*, Elle Decor, imm cologne und nahezu jedes gut informierte Designblog schwören auf Derksens ganz eigene Mischung aus Kunst-trifft-Labor-Geek-Chic.</p>
<p>Als Teil der “Objects for Sale” Ausstellung im Rahmen der Dutch Design Week zeigte Derksen erstmals seine Vasen und Lampen aus Borosilikatglas und Silber, die vom viktorianischen Forscher und Erfinder Sir James Dewar, Erfinder der Thermoskanne, inspiriert sind. Ausgehend von Derwar’s innovativen Behältern mit Doppelwandisolation adaptiert Derksens Lampen- und Vasenkollektion diese Idee in Form von mundgeblasenen Glasobjekten mit einem silbernen Finish, das aus alten Thermoskannen rückgewonnen wird. Abgerundet wird das Design durch seine zeitgenössisch kontrastive Materialkombination in Form eines bunten Silikonfußes. Derksens lebendige Wohnaccessoires changieren beständig zwischen formaler Wissenschaftssprache und der visuellen Poesie eines Designobjektes.</p>
<p>Es scheint beinahe so, als ob die seit jeher bestehende Zwiesprache zwischen Wissenschaft und Design auf dem besten Weg zu einem fruchtbaren und vielseitigen Dialog sei. Nach Paola Antonelli, Kuratorin der Ausstellung “Design and the Elastic Mind”, die 2009 im MoMa in New York gezeigt wurde, kann “Wissenschaft dem Designansatz dabei helfen, seinen eigenen Kern zu finden. Design ist Kultur, genauso wie Wissenschaft auch. Beide sind damit treibende Kräfte, Grundlagen für Perspektiven, Wächter von Schönheit und Wahrheit in all ihren Schattierungen und Ausprägungen, und somit essentiell für jeden Fortschritt”.</p>
<p><em>Text: Lis Ouwor<br />
Übersetzung: Isabel Bredenbröker<br />
Bilder: David Derksen</em></p>
<p>David Derksens innovative Glas- und Silberobjekte sind bis zum 7 März 2013 im <a href="https://monoqi.com/de/store/david-derksen-design-vases-lamps.html" target="_blank">MONOQI Shop</a> erhältlich.</p>
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		<title>Weltweit exklusiver Launch des Playsam Fiat Mefistofele</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 11:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>may-britt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich wünsche mir, dass ein Playsam Spielzeug als Gedicht wahrgenommen wird. Dafür müssen unsere Objekte eine Kombination sein, sowohl Gedicht als auch Archetyp“, fasst Playsam Gründer Carl Zedig die Idee hinter den Objekten der schwedischen Traditionsfirma zusammen. Die nun in Zusammenarbeit mit Fiat entwickelte Adaption des Rennwagenmodells Mefistofele, hinter dem eine rasante Geschichte steht, trägt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/weltweit-exklusiver-launch-des-playsam-fiat-mephistopheles/web_d1-artikel-integriert/" rel="attachment wp-att-3039"><img src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/02/web_d1-artikel-integriert.jpg" alt="" title="web_d1-artikel-integriert" width="670" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-3039" /></a></p>
<p><strong>„Ich wünsche mir, dass ein Playsam Spielzeug als Gedicht wahrgenommen wird. Dafür müssen unsere Objekte eine Kombination sein, sowohl Gedicht als auch Archetyp“, fasst Playsam Gründer Carl Zedig die Idee hinter den Objekten der schwedischen Traditionsfirma zusammen. Die nun in Zusammenarbeit mit Fiat entwickelte Adaption des Rennwagenmodells Mefistofele, hinter dem eine rasante Geschichte steht, trägt diesen Zauber der Playsam Objekte in sich und entfaltet ihn gleichermaßen in Kinderhänden und als Sammlerstück.</strong></p>
<p>Playsam, im Jahr 1984 gegründet, steht für Holzspielzeuge, die in ihrer Form auf das Wesentliche reduziert sind. Konsequent angewendet ergibt sich aus dieser Maxime eine Ästhetik, die Alleinstellungsmerkmal für das Label ist und dessen eigenständige Formensprache bestimmt. Aus der auf archetypische Attribute reduzierten Form und der einladenden Interaktivität eines Spielzeugs entsteht jene Anziehungskraft, die unsere innere Kreativität anspricht und völlig altersunabhängig funktioniert.</p>
<p>Für ihre lebendige Individualität wurden Playsam Objekte wie Ulf Hanses´ Streamliner Serie –Modellautos mit organischen Formen aus lackiertem Holz – in den Olymp des skandinavischen Designs aufgenommen. Sie zählen zu einem der einflussreichsten schwedischen Entwürfe der vergangenen 50 Jahre,  wurden mit dem Swedish Design Award ausgezeichnet und sind Teil unzähliger Kunst- und Designsammlungen. Die Modellautos sind Spielzeuge – und mehr als das.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/weltweit-exklusiver-launch-des-playsam-fiat-mephistopheles/web_mefistofele-1924-artikel-integriert/" rel="attachment wp-att-3040"><img src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/02/web_Mefistofele-1924-artikel-integriert.jpg" alt="" title="web_Mefistofele-1924-artikel integriert" width="670" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-3040" /></a></p>
<p><strong>Erfindergeist und der Traum von Schnelligkeit</strong></p>
<p>Welchen Weg legt nun ein klassischer Rennwagen wie der Fiat Mefistofele zurück, bis er sich in der reduzierten Form des Playsam Streamliners, seinerseits selbst ein Klassiker, wiederfindet? In welcher Form lässt sich unsere Beziehung zu Technik, aus der wir herausgewachsen sind, zeitgemäß einfangen? </p>
<p>Der Fiat Mefistofele hat es in der Geschichte der Rennwagen zu einem mindestens genauso sagenumwobenen Ruhm gebracht wie Goethes berühmter Teufel, der den Doktor Faustus zu einer Wette überredet, bei der dieser seine Seele aufs Spiel setzt. Fiats roter Rennwagen, Baujahr 1908, stellte 1924 im französischen Arpajon auf offener Straße mit einem Tempo von 234,97 km/h den damaligen Schnelligkeitsrekord auf. Zwar wurde dieser Rekord schon nach nur 31 Tagen überboten, dank seines explosiven und rauchenden Flugzeugmotors machte der Fiat SB4 allerdings einen so nachhaltigen Eindruck auf die Journalisten, dass diese ihn Mefistofele tauften.</p>
<p>Treibende Kraft hinter der geballten Energie war der britische Rennfahrer Ernest Eldridge. Er hatte, aus reiner Experimentierfreude und Leidenschaft für den rasanten technischen Fortschritt im Automobilbau, den nicht mehr funktionsfähigen Mefistofele einige Jahre zuvor gekauft und nach eigenem Gutdünken mit Ersatzteilen eines Londoner Busses und dem Motor eines Flugzeuges aus dem Ersten Weltkrieg ergänzt. Für Carl Zedig ist das Ergebnis unterm Strich nichts anderes als ein riesiger Motor auf Rädern.  </p>
<p><strong>Vom diabolischen Rennwagen zum organischen Modell</strong></p>
<p>„Die Herausforderung bestand darin, die brutalen Eigenschaften dieses Wagens in ein sauberes Design zu übersetzen, das mit dem restlichen Playsam Katalog harmoniert“ fasst er zusammen. Das hat Designer Jonas Forsberg geschafft. Durch die Dekonstruktion des Originals wird hier die erfinderische Ingenieursarbeit von Eldridge kreativ adaptiert. Was den Fiat Mefistofele im Endeffekt ausmacht, wird von seinem Motor bestimmt: es sind die Form des Kühlergrills, die lange Nase der Kühlerhaube und das nach hinten ausbrechende Heck. Das Playsam Modell des Fiat Mefistofele bringt diese Komponenten zusammen und verleiht dem massiven Birkenholzkörper mit bunter, glatter Lackierung und rotierenden Wagenrädern spielerische Leichtigkeit.</p>
<p><a href="http://monoqi.com/de/blog/weltweit-exklusiver-launch-des-playsam-fiat-mephistopheles/web_playsam_artikel-integriert-2/" rel="attachment wp-att-3042"><img src="https://cdn.monoqi.com/de/blog/wp-content/uploads/2013/02/web_playsam_artikel-integriert1.jpg" alt="" title="web_playsam_artikel-integriert" width="670" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-3042" /></a></p>
<p>In Anlehnung an René Magrittes surrealistisches Diktum ist das Ergebnis kein reines Spielzeug mehr, behält aber seinen ursprünglich spielerischen Impetus bei. Playsam macht einen Klassiker der Autogeschichte für uns zeitgenössisch erfahrbar und erweitert damit seine Kollektion prägender Designs um ein einzigartiges Sammlerobjekt zum Anfassen und Spaß haben.</p>
<p><div class="videoContainer"><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/wGRuWoy3lvU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div></p>
<p><strong>Der Fiat Mefistofele von Playsam ist weltweit exklusiv im <a href="https://monoqi.com/de/store/playsam-fiat-04.html" target="_blank">MONOQI Shop</a> bis zum 7. März 2013 erhältlich.</strong></p>
<p><em>Text: Isabel Bredenbröker<br />
Bilder: Playsam / Fiat / MONOQI<br />
</em></p>
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