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Nina Kuhn
Head of Marketing






Nina Kuhn hat sich in Dennis Rodman verliebt. (Zugegeben, es handelt sich um ein Portrait von ihm.)

Die Marketing-Chefin der Galeries Lafayette hat einen tiefen Einblick in die komplizierte Verflechtung von Design, Marketing und Konsum. Aber um das Branding für eines der größten Kaufhäuser der Republik zu entwickeln, ist auch eine ordentliche Portion Inspiration vonnöten. Wir haben uns frühmorgens, noch bevor Nina Kuhns Arbeitstag  begann, bei ihr zu Hause getroffen, um über schöne Gegenstände, Reisen und ihren Traum von New York zu plaudern.

Gibt es im Moment irgendeinen Gegenstand, irgendein Objekt, das du gern besitzen würdest?
– Ich bin gerade erst in meine neue Wohnung gezogen. Es gibt viele Dinge, die ich mir wünsche und gerne haben würde. Im Moment wäre das eine Fotografie von Annie Leibovitz, auf der Johnny Depp und Kate Moss zu sehen sind, im Bett. Oder eine Lichtinstallation von Tracey Emin.

Welchen Einfluss hat Design auf Marketing? In welchem Verhältnis stehen diese beiden Bereiche in deinem Alltag?
– Design spielt in den meisten Zusammenhängen für mich eine sehr wichtige Rolle. Im Hinblick auf meine Arbeit sind Designfragen allgegenwärtig. Design ist ja nicht nur schön, sondern auch praktisch. Es hat einen Zweck und ist etwas, womit man arbeiten kann, entweder um die Räumlichkeiten zu verschönern, in denen Waren angeboten werden, oder im Zusammenhang mit Gemeinschaftsprojekten, die wir immer wieder mit Designern und anderen Kreativen eingehen, um den Lafayette-Look weiterzuentwickeln. Wir nehmen Design also sehr ernst.

Welchen Einfluss hat Marketing auf Design gehabt?
– Ich denke, das marketingrelevante Erwägungen den Ursprung modernen Designs bilden, auf eine gewisse Weise jedenfalls. Die Funktionalität und Praktikabilität eines bestimmten Designs rührt ja vor allem auch daher, dass es marktfähig sein muss. Letztlich stehen Design und Marketing in einem symbiotischen Verhältnis zueinander. Das eine profitiert vom anderen – und umgekehrt.

Was ist im Moment deine wichtigste Inspirationsquelle?
– Das Reisen. Verschiedene Städte und ihre Bewohner sind immer eine große Inspiration für mich. Im April geht’s nach Tokio und Shanghai. Ich kann es kaum erwarten, mit neuen Ideen wieder zurückzukommen. Darüber hinaus ist Berlin eine große Quelle der Inspiration. Ich liebe den Vibe hier und die Tatsache, dass der Stadt noch so viel Neues bevorsteht.

Wo würdest du am liebsten leben, Berlin ausgenommen?
– Keine Frage: New York! Ich habe fünf Monate dort gelebt, und die Stadt ist mir ans Herz gewachsen.

 
Nina Kuhn kommt aus Mannheim. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Autor: Alonso Dominguez ist Creative Director bei sugarhigh.

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